Tag 17 – von Herisau nach Wattwil (29 km, 800 Hm)

6:30 Uhr – Aufstehen und Frühstück machen. Die Aufgaben sind klar verteilt, Gerd macht Frühstück (Brötchen backen, Rührei zubereiten, etc.), Hubertus ist für Schmutzgeschirr und Spülmaschine verantwortlich, Heinz putzt Küche und Esstisch. Alles klappt super und so kommen wir auch pünktlich aus dem Haus. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Nelly und Theo geht es gleich hinter Herisau steil bergauf durch Büsche und Sträucher. Die Luft ist so stickig und schwül, dass wir schon nach kurzer Zeit komplett durchgeschwitzt sind.
Abschied von Nelly


Abschied von Nelly

So geht es hoch zum Hörnlipass, wo wir eine fantastische Aussicht genießen. Vor uns liegt der Säntis Stock, der am Gipfel noch schneebedeckt ist und in der Morgensonne leuchtet. Weiter geht’s auf dem Höhenweg, den Säntis immer zur Linken, bergauf und bergab Richtung Schwellbrunn. Der Jakobsweg ist auf diesem Teilstück einfach grandios, da man immer wieder etwas Neues entdeckt, tolle Wiesenwege läuft und dabei ein tolles Panorama genießt. Am Wegesrand passieren wir immer wieder alte, blumengeschmückte Bauernhäuser und so geht es über Aerniseg nach St. Peterzell hinunter, Der Abstieg ist steil, es geht schnurstracks über Wiesen hinab und lässt unsere Knie schmerzen.
Trimm dich Pfad für sportliche Pilger - man bewegt sich ja sonst nicht ^^

Trimm dich Pfad für sportliche Pilger – man bewegt sich ja sonst nicht ^^

Grandioser Höhenweg

Grandioser Höhenweg

Säntis Stock

Säntis Stock

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Gewichtskontrolle ^^

Gewichtskontrolle – flieg Pilger flieg! ^^

Gegen 14 Uhr sind wir in St. Peterzell, der Dorfwirt hat offen und schnell sitzen wir im Biergarten. Mit unserer Bestellung gibt’s gleich noch den Pilgerstempel gratis dazu, perfekt. Heinz hat sich eine Blase gelaufen und beschließt  mit dem Bus nach Wattwil zu fahren. Eine weise Entscheidung, denn die nächsten 3 Stunden haben es wahrlich in sich.

cb

Bergbauernhof

Richtig steil bergauf geht es nach Hänsenberg, mit Rampen bis zu 20 Prozent Steigung. Schritt für Schritt geht es schwer keuchend hoch. Unser größter Feind sind die blutsaugenden Plagegeister, die ständig um uns schwirren. Sie beißen und stechen was das Zeug hält und als wir den Gipfel erreichen sind wir bös zerstochen.
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Endspurt!

Endspurt!

Aber egal, wir sehen jetzt erleichtert im Tal Wattwil, der Abstieg dauert aber noch über 1 Stunde. Das heutige Quartier ist schnell gefunden, wo wir Heinz schon im Gartenliegestuhl relaxend überraschen. Das eiskalte Weißbier läßt erstmal alle Anstrengungen vergessen und so lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Kuh voraus!

Kuh voraus!

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IWFbeezlebooze Recent comment authors
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IWF
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IWF

Danke für die wunderschönen Eindrücke, an denen wir teilhaben dürfen.
Ich wünsche allen noch die Kraft für den verbleibenden Weg. Und immer gute Stimmung!

beezlebooze
Gast

Eure Gute Stimmung haben euch die kleinen Blutsauger nicht nehmen können. Auf den ‚Massenfotos‘ gut erkennbar. Weiter so!