Die Geschichte / Wir über uns

Aktuell:

Pilgerbruder Heinz hängt leider nach dem Erreichen Santiagos de Compostela seine Wanderschuhe an den Nagel und fährt in Zukunft nur noch mit dem Fahrrad durch die Gegend. Meine Enttäuschung war natürlich groß, die Planung des Jakobsweges 2019 (Via de la Plata) für die Katz und somit stellte sich die Frage, ob der Blog überhaupt eine Zukunft hat. Meine Intention war jedoch immer anderen Herzpatienten mit den täglichen Berichten Mut zu machen, dass trotz mancher Einschränkung vieles noch möglich ist.

Somit war klar, der Blog wird weiterleben😊!!! 

Die Geschichte

Was passiert, wenn 3 herzkranke Burschen und Freunde im Mai 2014 an der Poolbar eines griechischen Hotels stehen, Espresso trinken und einer von seinem Versprechen erzählt, demnächst nach Santiago de Compostela zu pilgern. Genau, man entschließt spontan das Abenteuer „Jakobsweg“ gemeinsam zu gehen. Voller Eifer wird schon auf Kreta geplant und man ist sich schnell einig im ersten Jahr von München nach Bregenz zu laufen.
Start: 14 Juni 2015, in 14 Tagen sind die 300 km doch zu schaffen!!!
Letztendlich sind wir im ersten Jahr unserer Pilgertour in 19 Tagen von München bis nach Einsiedeln (Schweiz) gelaufen und hatten am Ende fast 450 km in den Beinen.

Im Jahr 2016 ging die die Reise weiter und wir wanderten von Einsiedeln (Schweiz) nach Le Puy-en-Velay in 30 Tagen insgesamt 625 km.

Im Jahr 2017 pilgerten wir dann auf der „Via Podiensis“ von Le Puy-en-Velay nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Die knapp 800 Kilometer inkl. einigen Umwegen meisterten wir in 35 Tagen.

Im Jahr 2018 sind wir insgesamt 917 km von Saint-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago de Compostela bzw. Finesterre gelaufen. Hubertus hat die „Herzbrüder“ vor dieser Etappe verlassen und so haben wir das Abenteuer von München nach Santiago nur noch zu Zweit beendet. 😊

All unsere bisherigen Abenteuer und Blogberichte der Jahre 2015 + 2016 + 2017 + 2018 könnt ihr unter „Der Weg bisher (Archiv)“ nachlesen. 🙂

heinz

Heinz bis 2018

wa

Gerd

Hubertus

Hubertus bis 2017

 

Wir über uns

Neben der Freundschaft und der Wanderlust verbindet uns „Drei“ leider auch unsere Herzerkrankungen. Hinterwandinfarkt, Bypass, Mitralklappe, Stent, Herzinsuffizienz, Einschränkung der Pumpleistung, etc., wir können überall ein Wörtchen mitreden. Dazu kommt noch die gemeinsame „Leidenschaft“ unserer täglichen Medikamente, die zwar ein Segen sind aber hoffentlich unser vorgegebenes Rucksackgewicht nicht gefährden 🙂

 


r Wir machen keine halben Sachen 🙂